Die männlichen Mauerbienen sind bereits geschlüpft und warten zur Begattung auf die Weibchen, die in den nächsten Tagen schlüpfen werden.
Die männlichen Mauerbienen sind bereits geschlüpft und warten zur Begattung auf die Weibchen, die in den nächsten Tagen schlüpfen werden.

Artenschutz für Wildbienen:

 

NABU Weinstadt errichtet eine Nisthilfe auf dem Klingenkopf

Überall in der erwachenden Natur summt und brummt es schon. Trotz des momentan herrschenden kalten Wetters sind die ersten Wildbienen bereits seit 2 Wochen unterwegs und suchen für ihren Nachwuchs Nistmöglichkeiten. Sehr eindrucksvoll kann das derzeit an der Wildbienenwand, die vom NABU Weinstadt im Rahmen der Remstalgartenschau erstellt wurde, am Radweg zwischen Wohngebiet „Trappeler“ in Endersbach und Großheppach bei der Fischerhütte beobachtet werden.

Nach der Arbeit haben sich die Wildbienen-Paten auch ein Vesper verdient.  Von links nach rechts: Günter Schaub, Werner Kurz (vom BUND), Martin Käshammer, Jürgen Frank und Claus Hainbuch (nicht im Bild).
Nach der Arbeit haben sich die Wildbienen-Paten auch ein Vesper verdient. Von links nach rechts: Günter Schaub, Werner Kurz (vom BUND), Martin Käshammer, Jürgen Frank und Claus Hainbuch (nicht im Bild).

Das Artensterben ist neben der Klimaentwicklung eines der wesentlichen Naturschutz- und Umweltthemen unserer Generation, das haben wir im Jahr 2019 mit dem UN-Bericht zur Biodiversität sehr eindringlich erfahren müssen.  Eine Forschungsarbeit des Vereins für Insektenkunde in Krefeld weist u.a. nach, dass sich in den letzten 27 Jahren die Biomasse (Insekten am Boden und in der Luft) um nahezu 80%, selbst in Naturschutzgebieten, reduziert hat.

Auch unsere heimischen Wildbienen sind vom Artensterben extrem betroffen.  Da in Baden-Württemberg von den noch vorkommenden 460 Wildbienenarten mehr als die Hälfte vom Aussterben bedroht sind, widmet sich der NABU Weinstadt im Jahr 2020 auch dem Schwerpunkt „Insektensterben“. Zur Rettung der Insekten und gerade auch zur Rettung unserer so wichtigen Wildbienen, die für die Bestäubung unserer Obstbäume und Beeren unerlässlich sind, hat der NABU Weinstadt im Naturdenkmal Klingenkopf - oberhalb von Strümpfelbach in den Weinbergen Richtung Karlstein gelegen - für unsere heimischen Wildbienen eine Nisthilfe erstellt.

 

Die Stadt Weinstadt hatte im Rahmen ihres „Streuobstbudgets“ den NABU bei der Beschaffung der Materialien für die Wildbienenwand tatkräftig unterstützt! Im Winter hatte Claus Hainbuch vom NABU bereits einen Bausatz vorbereitet, der dann in kürzester Zeit Anfang März vor Ort aufgestellt werden konnte. 

Bestückte Wildbienen-Nisthilfe
Bestückte Wildbienen-Nisthilfe

Die Wildbienenwand wurde mit einfachen Hilfsmitteln, wie z. B. waagrecht und vor Regen geschützt angebrachten Bambus- und Schilfröhrchen, in Faserrichtung gebohrten Hartholzstücken und weißfaulem Obstbaumholz bestückt. Speziell an dem trockenwarmen Standort des Klingenkopfes war es für die Wildbienen wichtig, das Regenwasser des Daches zu sammeln und den Bienen als Trinkquelle zur Verfügung zur Verfügung zu stellen. Offene und sandige Erdbereiche, die für die Wildbienen als Baumaterial für das Verschließen der einzelnen Eiablage-Zellen wichtig sind, sind am Klingenkopf bereits verfügbar. Nicht weniger wichtig sind zum Sammeln der Pollen und des Nektars viele heimische Blühpflanzen als  Futterquelle für die Wildbienen über das ganze Jahr: Frühblüher, wie z. B die Weide, Mittelblüher wie Wiesensalbei, Alant und Grannen-Klappertopf sowie spätblühende Wildpflanzen wie Dost und Hirschwurz sind in dem Naturdenkmal erfreulicherweise in ausreichendem Maße vorhanden.

 

Damit Specht und Mäuse nicht an die mit Nistzellen bestückten Röhrchen herankommen, wurde die Nisthilfe insgesamt mit einem Drahtgeflecht geschützt.

Bezugsfertige Wildbienen-Nisthilfe Fotos: NABU-Weinstadt Claus Hainbuch
Bezugsfertige Wildbienen-Nisthilfe Fotos: NABU-Weinstadt Claus Hainbuch

Die ersten Wildbienen haben wir schon auf ihrer Suche nach Nistplätzen gesichtet. Da ihre natürlichen Nistmöglichkeiten immer seltener werden, sind die Erbauer des NABU Weinstadt sicher, dass ihre künstliche Nisthilfe von den Wildbienen schon in diesem Jahr zahlreich angenommen werden. Wir sind gespannt, welche Bienenarten wir neben den Mauerbienen, Blattschneiderbienen oder Scherenbienen noch sichten werden.

Auf der Rückseite der Wildbienenwand haben wir eine Informationstafel angebracht, die vom Weg aus, der ins Naturdenkmal führt, gelesen werden kann. Der NABU Weinstadt bittet alle Besucher, die Wiese mit den seltenen Wildblumenarten zu beschützen und daher nicht zu betreten.

Wir alle können unseren so wichtigen Wildbienen helfen: wer einen Garten, eine Terrasse oder einen Balkon hat, der kann bereits durch das Pflanzen von heimischen Wildblumen und Blühpflanzen helfen.

Corona und kein Ende

 

Nachdem nun seitens der Regierung sämtliche öffentlichen Veranstaltungen untersagt sind, sehen wir uns leider gezwungen - auch in Abstimmung mit dem NABU Waiblingen – sämtliche in unserem Jahresprogramm bis zum 31.5.2020 stattfindenden Veranstaltungen und damit auch unseren Jahresausflug ins Donaumoos abzusagen.

Inwieweit zu einem späteren Zeitpunkt für die eine oder andere Veranstaltung ein Ersatztermin gefunden werden kann bzw. noch sinnvoll ist, müssen wir kurzfristig entscheiden, zumal auch noch nicht absehbar ist, ob sich die Corona-Lage Ende Mai soweit entspannt hat, dass öffentliche Veranstaltungen wieder erlaubt sind. Unter Umständen müssen auch noch weitere für die Zeit ab Juni geplanten Veranstaltungen und Ausflüge abgesagt werden.

Da auch die Gaststätten geschlossen haben, entfällt bis auf weiteres auch unser monatlicher Stammtisch. 

 

Wir hoffen, dass Ihr alle gesund durch diese sehr extreme Zeit kommen werdet. Aber es ist wichtig, dass jeder Einzelne sich an die Vorgaben hält, um die Ansteckungskurve möglichst flach zu halten und den Ärzten die Chance zu geben, jedem, der ärztliche Hilfe braucht, diese auch geben zu können.

 

Nichtsdestotrotz steht der Frühling in den Startlöchern. Solange wir noch spazieren gehen dürfen, sollten wir die Zeit und das schöne Wetter nutzen, um das Aufblühen der Natur zu beobachten und zu bewundern.

 

 

Danke für Euer Verständnis und bleibt gesund!!

 

Erfolgreiche Mühlbach-Putzete

 

Nachdem seitens der Stadt die Kreisputzete wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus kurzfristig abgesagt wurde, haben sich der NABU Weinstadt und der OBV Endersbach entschlossen, die Reinigung des Mühlkanals auf eigene Verantwortung trotzdem durchzuführen. Beide Vereine hatten im Vorfeld ihre Mitglieder über die Absage informiert und es jedem freigestellt, ob er mitmachen möchte oder nicht.

 

Überraschend zahlreich erschienen dann am Samstagmorgen die Helfer mit ihrer Ausrüstung am vereinbarten Treffpunkt und konnten bei schönem Wetter gleich tatkräftig loslegen. Ziel der Aktion ist, den Mühlkanal in aufwändiger und kräftezehrender Arbeit von Schlamm, Astbruch und Unrat zu befreien, wuchernde Brombeeren zurückzuschneiden und sonstige Verwachsungen zu beseitigen, damit der Mühlbach, auch zur Freude der zahlreichen Spaziergänger wieder frei fließen kann.

 

Unsere drei Helfer von der NABU-Jugend hatten sich schon auf die mühsame Arbeit des Schlammschaufelns gefreut. Sie waren für die Arbeit im Bach bestens ausgerüstet und machten sich sofort an ihre Arbeit. Ihr unermüdlicher Einsatz wurde durch die vielen abgefallenen Äste, die sich im Bach gesammelt hatten, erschwert. Dies tat ihrer guten Laune aber keinen Abbruch.

Zum Abschluss haben sich alle bei einem Brezelvesper gestärkt, um nach getaner Arbeit die Kraftreserven wieder aufzutanken.

 

 

Allen Helfern und Helferinnen und den Brezelspendern ein ganz herzliches Dankeschön!!

Fotos: NABU-Weinstadt Claus Hainbuch
Fotos: NABU-Weinstadt Claus Hainbuch

Dreiste Diebe am Werk

 

Im Rahmen der Remstal-Gartenschau hat der NABU Weinstadt mit Unterstützung der Stadt Weinstadt entlang des Fußweges vom Steinbruch in Endersbach nach Großheppach eine Info-Tafel aufgestellt, an der die verschiedensten Ausführungen von Nistkästen für Vögel und Fledermäuse aufgehängt wurden. Hier konnten sich bisher interessierte Bürger und Bürgerinnen informieren, welcher Nistkasten für welchen Vogel geeignet ist.

 

Leider müssen wir hier nun in der Vergangenheitsform sprechen, denn dreiste Diebe haben bis auf einen Kasten sämtliche Ausstellungsstücke abgehängt und gestohlen. Bei diesen Ausstellungsstücken handelte es sich um Leihgaben der Firma Schwegler aus Schorndorf, die bereits über den Diebstahl informiert wurde.

 

Inwieweit uns nochmals Nistkästen zur Verfügung gestellt werden, wissen wir noch nicht und wir können derzeit nur hoffen, dass die Nistkästen wenigstens „zweckgerecht“ verwendet werden, so dass zumindest die Vögel keinen direkten Schaden erlitten haben.

 

Wir gehen davon aus, dass diese „Naturfreunde“ nicht aus Liebe zu den Vögeln gehandelt haben, sondern aus reiner Profitgier. Das ist nicht das, was wir unter aktivem Natur- und Tierschutz verstehen und verurteilen daher diesen Diebstahl aufs Schärfste.

 

Leider können wir nicht sagen, wann die Nistkästen gestohlen wurden. Sollte aber jemand verdächtige Beobachtungen gemacht haben, wäre es schön, wenn er uns informieren würde, damit wir diese Angaben an die Firma Schwegler weiterleiten können.

 

Vielen Dank!

 

 

www.nabu-weinstadt.de

Einigung am Runden Tisch zum Thema Artenschutz erzielt – Volksbegehren „Rettet die Bienen“ wird nicht weiter beworben

Beim Weinstädter Streuobsttag im Oktober 2019 hatten die BUND- und NABU-Ortsgruppen als Befürworter des Volksbegehrens zum Artenschutz einen Informationsstand aufgebaut und gemeinsam zum Status des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ informiert und viele interessante Gespräche mit Befürwortern und Gegnern des Volksbegehrens geführt. Zu diesem Zeitpunkt lag bereits als Alternative zum Volksbegehren ein Eckpunktepapier der Landesregierung zum Artenschutz auf dem Tisch und das aktive Sammeln von Unterschriften wurde ab diesem Zeitpunkt ausgesetzt. Kurz vor Weihnachten wurde dann am „Runden Tisch“, bestehend aus Vertretern der grün-schwarzen Landesregierung, den Initiatoren und Unterstützern des Volksbegehrens sowie den Bauernverbänden, auf Basis dieses Eckpunktepapiers ein für alle Seiten tragfähiger Kompromiss zu mehr Artenschutz in der Landwirtschaft gefunden.

Auslöser der Einberufung des Runden Tisches war das Ende September vergangenen Jahres gestartete Volksbegehren. Es hatte das Ansinnen, das Schutzziel „Erhaltung der Artenvielfalt in der landwirtschaftlichen Produktion“ gesetzlich zu verankern. Diese Initiative erfolgte vor dem Hintergrund beinahe täglich neuer erschreckender Meldungen zum Insekten- und Vogelsterben, das in den letzten beiden Jahrzehnten immer größere Ausmaße angenommen hat. Aktuelle Veröffentlichungen von Wissenschaftlern und verschiedenen Verbänden verdeutlichen die Dringlichkeit des Handelns. Die Kompromisslösung hat nun zur Folge, dass das Volksbegehren zwar formell noch bis zum 23. März 2020 weiterläuft, die Initiatoren und Unterstützer aber dazu aufrufen, die Unterschriftenaktion nicht mehr aktiv zu bewerben. Die wichtigsten Eckpunkte, die beschlossen wurden und nun nach Ausarbeitung und Verabschiedung im Landtag Eingang in die entsprechenden Gesetze finden sollen, lauten:

-          40 bis 50 Prozent weniger chemisch-synthetische Pestizide bis 2030

-          Ausbau der Öko-Landwirtschaft auf 30 bis 40 % der Flächen bis 2030

-          Verbot aller Pestizide in Naturschutzgebieten sowie Verpflichtung zum Integrierten Pflanzenschutz in allen anderen Schutzgebieten

-          Schutz der Streuobstwiesenbestände

-          Ausbau des Biotopverbundes auf 15 % der Landesfläche

-          Verbot von Pestiziden und der Neuanlage von Schottergärten in Privatgärten.

Einige der Beschlüsse sind Teil der Forderungen des Volksbegehrens, andere gehen sogar darüber hinaus, da sie aus rechtlichen Gründen damals nicht ins Volksbegehren mit aufgenommen werden konnten. Die Landesregierung hat bereits verbindlich zugesagt, für deren Umsetzung in den nächsten beiden Jahren mindestens 62 Mio. Euro zusätzlich bereitzustellen.

Es war bemerkenswert und ermutigend zu sehen, was erreicht werden kann, wenn sich die Verantwortlichen aller Interessengruppen an einen Tisch setzen, die Probleme ernst nehmen und zu Kompromissen bereit sind, anstatt sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben und dadurch notwendige Prozesse lähmen oder gar verhindern. Nun ist es an uns Verbrauchern, die heimischen Landwirte*innen zu unterstützen, indem wir ihre hier vor Ort unter strengeren Umweltauflagen produzierten Produkte kaufen, ob im Supermarkt, im Bioladen, auf Wochenmärkten oder in Hofläden. Wir dürfen unsere Landwirte jetzt nicht im Stich lassen und der Verlockung des vermeintlich billigen Preises verfallen für Produkte, die entweder von weither transportiert und/oder unter sehr niedrigen Umweltstandards erzeugt wurden. Denn deren Produktion ist nur deshalb so billig, weil sie durch Raubbau an der Natur und verbunden mit viel Leid für die Tiere hergestellt werden. Anders ist es schlichtweg nicht möglich, Fleisch, Obst und Gemüse zu solch niedrigen Preisen zu produzieren. Den Preis für die damit angerichteten Schäden zahlt übrigens jeder Verbraucher indirekt mit seinem Steuergeld (und wird es in Zukunft noch deutlich mehr tun müssen), ohne sich dessen bewusst zu sein, durch die Folgekosten zur Behebung von Schäden für Umwelt und Gesundheit (u.a. für verschmutztes Wasser, erodierte Böden und Hormon- und Pestizidrückstände in Lebensmitteln). Trotz des hohen Lebensstandards hierzulande gibt kaum ein anderes EU-Mitglied prozentual weniger Geld für Lebensmittel aus als Deutschland.

Europäische Bürgerinitiative zum Schutz der Bienen und Kleinbauern

Aktuell läuft ein Unterschriftenaufruf der europäischen Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ mit dem Ziel, die EU zu verpflichten, ihre verfehlte Agrarpolitik zu korrigieren, die vielen Kleinbauern ihre Existenz, der bäuerlich geprägten Landschaft ihren ästhetischen Reiz und vielen Tier- und Pflanzenarten das Leben gekostet hat und immer noch kostet. Kommen mindestens 1 Mio. Unterschriften zusammen, muss sich die Europäische Kommission mit dem Thema auseinandersetzen. Wer seine Unterschrift abgeben möchte, kann dies bis Ende September 2020 digital unter https://www.savebeesandfarmers.eu/deu tun. Jede Unterschrift zählt.

 

Feuchtbiotop im Gundelsbacher Tal


Amphibienbestände sind weltweit rückläufig. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. An
erster Stelle steht die direkte Zerstörung der Lebensräume durch den Menschen,
aber auch Versauerung und Schadstoffbelastung der Gewässer sowie klimatische
Veränderungen und witterungsbedingte Einflüsse tragen dazu bei. Unterschätzt
werden auch die Auswirkungen des Fischbesatzes in Laichgewässern, herbeigeführt
durch das „Entsorgen“ überzähliger Gartenteich- oder Aquarienfische.
Die Schaffung von Laichgewässern ist eine der wichtigsten Maßnahmen im
Amphibienschutz. Der NABU Weinstadt widmet sich seit langem neben anderen
Naturschutzmaßnahmen auch dieser Aufgabe. Seit vielen Jahren betreuen Mitglieder
des NABU ein Feuchtbiotop im Schachen bei Strümpfelbach. Im Gundelsbacher Tal
legte die NAJU schon vor längerer Zeit im Wald ein Laichgewässer für Amphibien an.
Um überlebensfähige Populationen von Amphibien zu erhalten, schlugen NABUMitglieder vor, dort ein weiteres Laichgewässer zu schaffen. Ein idealer Standort
dafür fand sich auf einer sumpfigen Waldlichtung ganz in der Nähe des existierenden
Waldtümpels und des etwas weiter unten fließenden Gundelsbachs. Durch die freie
Lage auf der Lichtung kann sich das Wasser im Frühjahr schneller erwärmen, was
wichtig für die Entwicklung der Amphibienlarven ist.
Nach einem Ortstermin, bei dem Behördenvertreter Weinstadts und Waiblingens
anwesend waren (der Standort liegt auf Waiblinger Gemarkung), bekam der NABU
grünes Licht für den Bau des Feuchtbiotops. Ein von der Stadt Weinstadt georderter
Bagger hob die Mulde für die beiden Tümpel aus. Auf Grund der wasserstauenden
Böden und des aus mehreren Sickerquellen rieselnden Hangwassers, füllte sich die
ausmodellierte Mulde schnell auf natürliche Weise. Ein zweiter kleinerer Tümpel
etwas oberhalb dient der Vernetzung der Laichgewässer untereinander.
Mit den drei Tümpeln und dem Gundelsbach zusammen wurde in diesem Bereich ein
idealer Lebensraum für Amphibien geschaffen, wo sich hoffentlich bald Grasfrosch,
Springfrosch, Erdkröte, Molch, Feuersalamander, vielleicht auch Gelbbauchunke und
die Ringelnatter heimisch fühlen.

Mitteilung im gelben Blättle am 27.11.2019

 

 

Adventsmarkt im und rund ums Heimatmuseum Endersbach

 

Schon wieder ist ein Jahr vorbei und die Vorweihnachtszeit steht vor der Tür. Zur Einstimmung in diese besinnliche Zeit veranstaltet der Förderverein „Heimatmuseum Endersbach e.V.“ auch dieses Jahr wieder zusammen mit dem CVJM, mit der Weinstädter Spinn- und Strickgruppe und dem NABU Weinstadt den Adventsmarkt.

Die Tore des Heimatmuseums sind wieder geöffnet und schon von weitem werden die Besucher von den Düften nach Gegrilltem, Kaffee und Kuchen, gerösteten Maronen, Punsch und Waffeln angezogen werden. Für unsere kleinen Besucher wird der Weihnachtsmann im Ofensteinzimmer des Museums Weihnachtsmärchen vorlesen. Ob er in seinem Sack auch was zum Naschen dabeihat?

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Die Ortsgruppe des NABU Weinstadt wird daher, wie auch im letzten Jahr, Maronen rösten und für unsere heimischen Wintervögel werden wir selbstgebastelte Futterglocken aus bunt bemaltem Ton, gefüllt mit Fettfutter, anbieten.

Wir freuen uns, wenn wir Sie am 1. Advent begrüßen dürfen und bieten Ihnen außerdem noch Mistelzweige als Weihnachtsdeko für zuhause an.

Wann:   Sonntag, 1. Advent von 11 bis 18 Uhr.

Wo:                        Heimatmuseum, Pflaster 14 in Endersbach